Kunstausstellung

SALZWERK
Freitag, 10. Mai bis Sonntag, 26. Mai 2019

Unter dem Konzept «Künstler*innen laden Künstler*innen ein» laden die vom Kuratoren-Team eingeladenen Kunstschaffenden ihrerseits wiederum eine/n weitere/n Künstler/in ein. Die Kunstschaffenden und ihre Eingeladenen schaffen so ein Gemeinsames, das sich ganz unterschiedlich definiert: Werke treten in einen Dialog, nehmen räumlich, formal oder inhaltlich Bezug aufeinander oder verschmelzen in einem einzigen kooperativen Kunstwerk. Vielleicht definiert sich das Gemeinsame aber auch im künstlerischen Prozess selbst, indem parallel, gegenläufig oder unter gegenseitiger Beobachtung und Bezugnahme gearbeitet wird. Das Ausstellungskonzept «Künstler*innen laden Künstler*innen ein» definiert durch diese sehr weit gefassten Parameter einen grossen Spielraum und kann die Kunstschaffenden inspirieren, die Vielfältigkeit künstlerischer Zusammenarbeit auszukosten, sicht- und nutzbar zu machen.

 

Künstler*innen:

 

Die Finissage feiern wir mit:

Jürg Halter - Freistil (Performance)

Wie schrieb der Tages-Anzeiger einmal? „Jürg Halter ist ein Mann für seltsame Kulte und für das Umwerten von allem.“

Halter wird in Brugg alleine in einem Kreis im Raum stehen und auf Hochdeutsch eine freie Rede halten, ohne Begleitung, ohne Fangnetz, in Zungen reden: 1 Mensch, 1 Mikrophon, 100 % Improvisation.

Wer Halter mal hat improvisieren sehen, weiss wie weit er gehen kann, so etwa an den Solothurner Literaturtagen vor drei Jahren als er nach einem verunglückten Sprung von der Bühne auf einen Tisch mit einem Loch im Kopf in den Notfall eingeliefert werden musste. Doch ist Improvisation nicht die einzige Gegenwartskunst im Sinne des Wortes? Wird der Ausnahmekünstler Halter in Brugg aus dem Nichts heraus und ohne Pause 45 Minuten lang freestylen können oder scheitern? Wir werden es sehen.

„Falling apart in the making. Poetry in the making.“ (O-Ton Halter).